Ein Mitbringsel von einer Hollandreise – Tomaten-Hummus-Rolle

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt man doch so schön und es scheint wirklich so zu sein. Diese Einladung zu einer Bloggerreise durch Holland, war bereits die dritte Einladung und diesmal konnte ich zusagen. Als Nicole von Hollandbüro by Seidl mir vorab schon einmal den Termin mitgeteilt hat, war ich happy. Es gab keine Terminüberschneidung und Urlaub nehmen war auch möglich. Wunderbar… ich wusste zwar noch nicht, was auf dem Programm stehen würde, aber Überraschungen machen das Leben ja bekanntlich interessant. Als ein paar Wochen später die schriftliche Einladung eintrudelte, wusste ich: „Alles richtiggemacht!“

Und so ging es an einem verregneten Donnerstag mit einem kleinen Reisebus von Duisburg zunächst nach Amsterdam. Daniela und Nicole von Hollandbüro by Seidl hatten an wirklich alles gedacht und verwöhnten neun gespannte Bloggerinnen bereits im Bus. Frühstück, Getränke, Informationen und gegenseitiges Beschnuppern ließen die Fahrt bis Amsterdam wie im Flug vergehen.

Das erste Ziel, die Foodhallen liegen mitten in Amsterdam und unser Busfahrer hat wirklich ganze Arbeit geleistet. Schmale Straßen die plötzlich abgesperrt sind, Fahrräder die kreuz und quer abgestellt bis auf die Fahrbahn stehen und ein quirliges Menschengewirr. Und wir konnten ganz entspannt abwarten und aus dem Fenster Amsterdam beobachten, während der Franz uns im Vorwärts- und Rückwärtsgang bis fast vor den Eingang der Foodhallen gefahren hat.

 

Tomaten-Hummus-Rolle, Amsterdam, Foodhallen

 

Die Foodhallen sind in den De Hallen zu finden. Vor einigen Jahren wurde ein alter Tram Bahnhof umgebaut und ist so zu einer stylischen Location geworden, die neben den Foodhallen auch tolle kleine Concept-Stores, Galerien, ein Kino und ein Hotel beherbergt.

 

 

Klar, dass vor den Foodhallen erst einmal aufgeregt die Fotoapparate und Handys gezückt wurden, damit auch ja kein Motiv unentdeckt bleibt. Das ist das Tolle auf einer Bloggerreise, Handy und Fotoapparat gehören zum Outfit.

 

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In den Foodhallen kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Ca. 20 Stände sorgen mit dem unterschiedlichsten internationalen Streetfood für Abwechslung. Chillige Sitzmöglichkeiten in stylischem Ambiente laden zum Probieren, Quatschen und Beobachten ein.

 

Tomaten-Hummus-Rolle, Amsterdam, Foodhallen

 

 

Und genau das dürfen wir bei Maza auch tun.  Hier gibt es köstliche vegetarische und vegane Hummusköstlichkeiten und Falafel.

Für mich war Hummus absolutes Neuland. Aber ich habe den Rat „Give Peas a chance“ beherzigt und nachdem ich die unterschiedlichsten Dips und köstliche Falafel probieren durfte, war ich überzeugt… auch bei uns wird es in Zukunft diese orientalische Spezialität aus pürierten Kichererbsen geben.

 

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Roberto, von der Fa. Maza hat uns später nicht nur von der Firmengeschichte erzählt, sondern er hat auch tolle Tipps gegeben: Falls ihr Hummus selbst zubereiten möchtet, nie Kichererbsen aus der Dose und immer mindestens 12 Stunden einweichen.

Soll es aber schneller gehen, dann werde ich gerne auf die vegetarischen und teilweise auch veganen Hummuscreationen von Maza zurückgreifen. Er soll in einigen Rewe-Filialen zu kaufen sein… also einfach die Augen aufhalten.

Jan-Hein hat uns während des Gespräches mit Roberto noch mit einem Hummus-Gin-Schaum und einer Falafel auf Zitronengras verwöhnt. Ebenso durften köstliche Hummuspralinen mit schwarzer oder weißer Schokolade unseren Gaumen streicheln.  Leider gibt es diese Leckerchen nicht zu kaufen… vielleicht sollte die Produktpalette hier erweitert werden. Ein Kunde wäre dann schon einmal da…

 

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Nachdem ich jetzt erst einmal auf den Geschmack gekommen bin, wollte ich natürlich auch den Mann an Charlottas Küchentisch mit Hummus bekannt machen. Er war überzeugt, also hier das Rezept auch für euch:

 

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Zutaten Tomaten-Hummus-Rolle

 

Zutaten Pfannkuchen

  • 50 gr Mehl
  • 0,15 l Milch
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • Butter (zum Ausbacken)
  • (mit Mehl und Milch könnt ihr ein wenig variieren, je nachdem wie groß eure Pfanne

 

Zutaten Füllung Tomaten-Hummus-Rolle

 

  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • paar Blättchen Basilikum
  • 2-3 Essl. Balsamico-Essig
  • 1/2 Schälchen Maza-Hummus
  • Salz, Pfeffer

 

Zubereitung Tomaten-Hummus-Rolle

 

Die angegebenen Zutaten für den Pfannkuchen zu einem dünnen Teig verrühren und 30 Minuten quellen lassen. Butter in einer großen Pfanne erhitzen, mit dem Teig den ganzen Pfannenboden füllen und den Pfannkuchen darin backen.  Aus der Pfanne nehmen und auf einem großen Teller auskühlen lassen. Mit Mehl und Milch könnt ihr ein wenig variieren, je nachdem wie groß eure Pfanne ist.

Die Tomaten waschen, achteln und die Kerne entfernen. Anschließend würfeln. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfelchen schneiden, die Knoblauchzehen ganz fein hacken. Die Tomaten mit den Zwiebeln und dem Knoblauch vermengen, den Balsamico-Essig darüber träufeln und vermengen. Für 30 – 40 Minuten durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den abgekühlten, dünnen Pfannkuchen mit dem Hummus bestreichen und die durchgezogenen Tomaten darauf verteilen. Ein paar Blättchen Basilikum waschen, trocknen, in feine Streifen schneiden und auf die Tomaten streuen. Den Pfannkuchen aufrollen und vorsichtig halbieren oder dritteln (je nachdem wie groß euer Hunger ist).

Ihr könnt den Pfannkuchen auch mit dem Hummus bestreichen, mit den Tomaten belegen und dann einfach wie ein Omelette zusammenlegen.

 

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Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Hotel ging es dann zu dem nächsten Highlight. Patrizia und Edgar von der VanDrie Group hatten in das Kookstudio Let’s cook together eingeladen und es folgte ein gemütlicher Abend mit vielen, vielen kulinarischen Highlights.

 

 

Noch während uns Henk vom Kookstudio Let’s cook together und Edgar und Patrizia von der VanDrie Group mit einem prickelnden Gläschen Sekt begrüßten, wurden schon die vielen Leckerein, die in dem Kochstudio äußerst appetlich in der Küche aufgebaut waren von uns beäugt. Klar, dass wir sehr gespannt waren, was Edgar und Patrizia zu erzählen hatten.

Anfang der 60 er Jahre begründete Jan van Drie mit dem Kauf seines ersten Milchkalbes zum Zwecke der Verwertung die VanDrie Group. Heute gehören mittlerweile 25 Betriebe zu der traditionsreichen Firmengruppe und ist der Weltmarktführer mit seinen Kalbfleischprodukten.

Bei Kalbfleisch scheiden sich häufig die Geister, da es viele Menschen gibt, die sich scheuen, Fleisch von jungen Rindern zu essen. Wer sich allerdings entschließt Kalbfleisch zu genießen, der wird nicht nur von dem Geschmack begeistert sein. Das zarte, hellrosa Fleisch enthält wenig Fett und viel Eiweiß und kann je nach Fleischstück, gebraten, gegrillt, geschmort oder kurz gebraten werden.

Um eine einwandfreie Qualität zu liefern, aber auch um die Kälbermast mit dem nötigen Respekt vor dem Tier zu gewährleisten, hat die VanDrie Group ein eigenes, übergreifendes Qualitätssystem entwickelt: Safety Guard nennt sich das Programm, dass nicht nur für Qualität und artgerechte Tierhaltung steht, sondern dass innerhalb der gesamten Produktionskette eine Rückverfolgung möglich macht. Geregelt wird hier auch der Umgang mit Antibiotika und dem Umweltschutz… für mich klingt das Programm sehr überzeugend.

 

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Nachdem wir viele interessante Dinge zum Thema Kalbfleisch gehört hatten, ging es für uns ans Zubereiten und Genießen eines einfach traumhaften Dinners…

  • Praline vom Kalbsbäckchen mit Blattpetersilie und einer Parmesankruste
  • Burger mit knusprigem Kalbsbries, Gelber Beete und Wasabischaum
  • Rosa gebratene Kalbsleber auf Crostini mit Pancetta und karamellisierten Silberzwiebeln
  • Vitello Tonnato
  • Kalbs-Ribeye mit gerösteten Pastinaken, Staudensellerie, Sommermöhren, roten Linsen und einem Jus von Rotwein mit Schalotten
  • Mousse von Bitterschokolade, Croutons mit Meersalz und Krümeln von Szechuan-Pfeffer sowie pochierte Ananas mit Sternanis, Kokosschaum und gezuckerten Mandeln

Ich glaube, viel mehr muss ich hierzu gar nicht mehr sagen… außer, dass wir nach einem wundervollen Abend rundum vollgefuttert in das Bett gefallen sind.

 

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Am nächsten Morgen stand nun mit dem Besuch von KP Holland/Always Kalanchoe der nächste Programmpunkt auf dem Plan und jetzt konnten wir ein paar der angefutterten Kalorien wieder abarbeiten bzw. -laufen. In riesigen Gewächshäusern (manche so groß wie 7 Fußballfelder) wird hier die Topfpflanze Kalanchoe gezüchtet, angebaut und später in den Handel gebracht.

 

 

Die Kalanchoe, die bei uns auch Flammendes Käthchen genannt wird, kenne ich schon seit vielen Jahren. Bei all meinen Tanten, Omas und bei meiner Mutter hatten sie einen festen Platz auf dem Fensterbrett und ich habe sie als Pflanze mit roten oder gelben Blüten in Erinnerung.

Bei KP Holland wurde ich allerdings eines Besseren belehrt… die Kalanchoe gibt es vielen, wunderschönen Farben und mittlerweile auch in den verschiedensten Sorten. Sie ist das ganze Jahr über zu haben und es gibt Sorten, die sogar draußen die nötigen Farbtupfer setzen. Und das wichtigste, sie sind robust, benötigen wenig Wasser und sind somit sehr pflegeleicht… für mich ein unschlagbares Argument.

 

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Könnt ihr euch eigentlich vorstellen, dass es bis zu 5 Jahre dauert bis eine neue Sorte der Kalanchoe auf den Markt kommt? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet und so habe ich bei unserem Rundgang durch die Gewächshäuser diese Pflanze mit ganz anderen Augen gesehen.

Und gesehen haben wir wirklich viel, von dem Eintopfen der kleinen Setzlinge, über die verschiedenen Wachstumsphasen bis hin zur Versandabteilung. Die Arbeit wird hier viel durch maschinelle Unterstützung geleistet, denn ohne Förderbänder und Co. könnte man diesen Pflanzenmassen gar nicht mehr Herr werden.

Interessant fand ich es auch, dass die einzelnen Länder oft spezielle Farbvorlieben haben. Die rosa-weiß Farbtöne werden z. B. in nordischen Ländern favorisiert, während bei uns die roten und gelben Kalanchoe hoch im Kurs stehen.

 

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Nachdem wir gefühlte 10 km durch Gewächshäuser geschlendert sind und uns bei einem kleinen Lunch gestärkt hatten, ging es zum DIY. Wir durften uns Pflanzen und Dekozubehör aussuchen und unsere eigenen Blumenarrangements gestalten. Eine Floristin stand  mit Rat und Tat zur Seite und es war echt toll anzusehen, mit wieviel Liebe die tollsten Blumenkreationen zusammengestellt wurden. Wenn nicht der nächste Programmpunkt auf uns gewartet hätte, dann wären wir wahrscheinlich heute noch mit Feuereifer dabei…

 

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Es ging nämlich weiter, in ein Gartencenter von dem ich heute noch träume. Solch eine Auswahl an Pflanzen jeder Art habe ich hier in Deutschland noch nicht gesehen. Für Blumenfans das Paradies!

 

 

Hier in dem Gartencenter haben wir auch die Pflanzen kennengelernt die in unserem Zuhause für Wellness und Wohlbefinden sorgen… die AIR so Pure Pflanzen.

 

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Warum diese speziellen Pflanzen für unser Wohlbefinden sorgen, haben wir bei einem Rundgang bei Bestplant/Air so pure erfahren.

Die Air so Pure Pflanzen bringen nicht nur Grün in unsere Häuser, sondern durch sehr viele luftreinigende Eigenschaften verbessern sie das Raumklima in Wohnungen und Büros. In den 90er-Jahren hatte die NASA geforscht, wie sie auf ihren Raumfahrten lange für gesunde Luft in ihren Shuttles sorgen können. Dabei sind sie u. a. auf das Einblatt (Spathiphyllum) gestoßen, dass als besonders guter Luftreiniger gilt. Sie ist nicht nur für die Umwandlung von CO2 in Sauerstoff zuständig, sie filtert auch Schadstoffe aus der Luft und erhöht die Luftfeuchtigkeit. Der Grundstein war mit dem Einblatt gelegt und durch weitere Forschungen konnte man die Palette dieser Pflanzen erheblich erweitern und heute stehen einige Pflanzen mit diesen Eigenschaften zur Verfügung. Langeweile dürfte also bei der Gestaltung einer Blumenwand oder eines Blumenfensters nicht aufkommen.

 

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Dann war unsere kulinarische und blumige Reise nach Holland auch schon vorbei und ich kann mich nur noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten für diese wunderschönen und interessanten Tage bedanken.

Dabei waren auch Katharina von Schlemmerkatze, Leonie von FOURhang auf, Ilona von NO FASTFOOD TODAY, Janine von Schnin’s Kitchen, Ayse von Hier kocht die Maus, Sandra von Grüneliebe, Sarah von undeinepriseliebe und Stefanie von Cookie, Dot an me. Mädels, ihr seid eine tolle Truppe!!!

 

Bis dann… an meinem Küchentisch!

2 Antworten

  1. Benedikt
    | Antworten

    Hallo Charlotta, ich warte schon immer sehnsüchtig auf deine Berichte. Du schilderst die Events so ausführlich u. detailliert, dass man nach dem Lesen den Eindruck hat, selbst dabei gewesen zu sein. Klasse, bitte weiter so.
    Liebe Grüße
    Benedikt

    • charlotta
      |

      Hallo Benedikt, bei dem tollen Lob werde ich aber ein bißchen verlegen. Vielen Dank dafür.
      Liebe Grüße
      Charlotta

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