Etwas Besonderes für den Mittagstisch – Rehgulasch und Rotwein

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In den letzten Jahren vergeht kaum ein Monat, in dem nicht wieder ein Fleischskandal in der Presse publiziert wird. Zuviel Antibiotika und verbotene Hormone die dem Menschen schaden sollen und eine zu schnelle und tierquälende Aufzucht, die sich gegen die Tiere richtet. Das Fleisch wird von irgendwo auf der Welt importiert, dass ganz sicher nicht förderlich für unsere Umwelt ist und so ließe sich eine lange Liste aufmachen.

Wir haben uns aus diesen Gründen entschieden, wesentlich weniger Fleisch auf unseren Teller zu lassen! Und wenn, dann eine gute Qualität oder Bioqualität von Betrieben aus unserer Region. Gerne greifen wir auch auf Wild zurück. Hierzu muss ich natürlich sagen, dass zwei Chefs, die beide Jäger sind, den Bezug von gutem Wildfleisch für uns sehr einfach machen. Und mehr Bio können wir auch nicht auf den Teller bekommen. Die Tiere wachsen in ihrem natürlichen Lebensraum auf und ernähren sich auch dort. Dazu kommt, dass Wildfleisch fettarm, und reich an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen, ist.

Durch den geringeren Fleischverbrauch, genießen wir es aber auch intensiver, wenn es ein Fleischgericht gibt. Dieses Rehgulasch haben wir mit einem köstlichen Preiselbeerdip und einem kräftigen Rotwein genossen. Und auch hier setzen wir auf Qualität und Vertrauen zu unserem Winzer. Dieser feinherbe Dornfelder mit seiner kräftigen roten Farbe macht den Rehgulasch zu etwas Besonderem.

 

Rehgulasch, Weingut, Wild, Weingut

 

Zutaten Rehgulasch mit Preiselbeerdip

(f. 3 Portionen)

 

  • 500 gr Rehgulasch
  • 2 Essl. Rapsöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 10 Wacholderbeeren
  • 2 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 Stiele Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Zwiebel
  • 3 Essl. Tomatenmark
  • 400 ml Wildfond
  • 500 ml Rotwein (hier: Dornfelder 2015, vom Weingut Mathy Schanz)
  • 3 Essl. Cremefraiche
  • 2 Essl. Wildpreiselbeeren
  • 1 gehäuften Teel. Feigensenf

 

Zubereitung Rehgulasch

 

Möhren und Petersilienwurzel putzen und die Möhren in Scheiben und die Petersilienwurzel in Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in kleine Würfelchen schneiden. Die Wacholderbeeren in einem Mörser etwas zerstoßen.

Das Rapsöl erhitzen und das Fleisch kurz darin scharf anbraten. Möhren, Zwiebeln und Petersilienwurzel dazugeben und kurz mit anrösten. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle und den zerstoßenen Wacholderbeeren würzen. 3 Essl. Tomatenmark unter die Fleischmischung geben und anschwitzen. Anschließend das Ganze mit dem Wildfond und dem Rotwein angießen. Die Lorbeerblätter und die Thymianblättchen zum Fleisch geben, kurz aufkochen lassen und dann für ca. 60 – 70 Minuten mit geschlossenem Deckel und auf kleiner Flamme köcheln. Zwischendurch umrühren.  Falls euch die Soße zu dünn ist, könnt ihr sie gut mit einem Schuss Sahne andicken.

Während das Fleisch brutzelt, die Cremefraiche mit den Wildpreiselbeeren und dem Feigensenf in einer kleinen Schüssel verrühren. Beim Anrichten gebt ihr einen kleinen Klecks auf das Gulasch. Lecker…

Zu dem Gulasch schmecken Bandnudeln oder Spätzle. Dazu noch ein Gläschen von dem leckeren Dornfelder und ihr habt ein wunderbares, nicht alltägliches, Gericht.

 

Rehgulasch, Wild, Rotwein, Weingut, Mosel

 

Übrigens hier noch ein Tipp:

 

Die Weine auf dem Weingut Mathy-Schanz werden seit dem Jahr 2015 zu 100 % vegan angebaut. Das heißt, dass hier keine tierischen Produkte wie Kasein, Albumin, Hausenblase oder Gelatine zur Klärung und Filtration der Weine eingesetzt werden. Veganer können also sicher sein und den Wein beruhigt genießen und Nicht-Veganer können ebenfalls einen Wein von hervorragender Qualität genießen.

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Bis dann… an meinem Küchentisch!

 

Werbung:  Dieser Wein wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.  Meine persönliche Meinung wird davon aber nicht beeinflusst, zumal wir auch selber von dort beziehen.

 

 

 

2 Antworten

  1. Liebe Charlotta,
    dein Menü sieht köstlich aus und es ist eine feine Sache, mit gutem Gewissen Fleisch essen zu können, weil du weißt, woher es kommt und wie es aufgewachsen ist. Rotwein und Preiselbeeren passen perfekt zu dem Wildgericht und schmeckt mir auch immer gut dazu.
    Liebe Grüße
    Sigrid

    • charlotta
      |

      Hallo Sigrid, es ist für uns in der Tat ein sehr beruhigendes Gefühl. Schön, dass euch mein Rezept schmecken könnte. 🙂
      Liebe Grüße
      Charlotta

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