Mmhhh hausgemachter Rotkohl – nie wieder aus dem Glas

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Jetzt geht sie wieder los… die Zeit für deftige Gerichte. Und zu deftigen Gerichten gehören um diese Jahreszeit immer die leckeren Kohlsorten, die jetzt Saison haben. Egal ob Grünkohl, Weißkohl, Rosenkohl oder Rotkohl… bei uns werden alle Sorten geliebt und in unseren Mahlzeiten verarbeitet. Egal ob in herzhaften Eintöpfen, in deftigen Fleischgerichten oder einfach nur als Beilage.

Und so habe ich euch heute ein Rezept mitgebracht, ohne dass es bei uns seit einigen Jahren nicht mehr geht. Ein hausgemachter Rotkohl ist sooo lecker und die passende Beilage zu vielen Fleischgerichten. Bei uns gibt es den Rotkohl zum Beispiel zu Wild und Knödeln, zu Sauerbraten und Kartoffeln, zu Gans und Co. oder zu frischer Bratwurst. Prima passt er übrigens auch zu meinem Rehragout.

Früher habe ich mich oft gescheut den Rotkohl frisch zuzubereiten, denn die Zubereitung ist ja schon ein wenig aufwändiger und zeitintensiver. Aber dann habe ich einen Rotkohlrest eingefroren und später wieder aufgetaut, und ich sage euch… einfach super. Deswegen koche ich heute eine große Portion Rotkohl, lasse diesen abkühlen und fülle ihn in den gewünschten Mengen in Gefrierbeutel und friere diese ein. So ist unser hausgemachter Rotkohl immer vorrätig und ich muss ihn bei Bedarf einfach nur auftauen und erwärmen.

Das Rezept habe ich übrigens vor ein paar Jahren auf lecker.de entdeckt.

 

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Zutaten hausgemachter Rotkohl

 

  • 1 Rotkohl (mittlere Größe)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Essl. Griebenschmalz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 8 Wacholderbeeren
  • 1 Zimtstange
  • 200 ml Rotwein (halbtrocken)
  • 6 Essl. Apfelessig
  • 3 Essl. Zucker
  • 2 gestrichene Teel. Salz
  • 2 Äpfel
  • 3-4 Essl. Johannisbeergelee
  • eventuell 1 Teel. Speisestäre
  • Salz, ZImtpulver

 

Zubereitung hausgemachter Rotkohl

 

Die äußeren Blätter des Rotkohles entfernen, vierteln und den Strunk entfernen. Den Rotkohl mit dem Messer in feine Streifen schneiden, in einem großen Sieb mit Wasser abbrausen und trocken schütteln.

2 Zwiebeln schälen und in feine Würfelchen hacken. Das Griebenschmalz in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten (nicht bräunen). Die Rotkohlstreifen, das Lorbeerblatt, die Wacholderbeeren und die Zimtstange dazugeben und mit dem Kochlöffel kurz vermengen. Den Rotwein angießen. Die 6 Essl. Apfelessig, 3 Essl. Zucker und die 2 Teel. Salz untermischen. Kurz aufkochen lassen und zugedeckt bei niedriger Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und eventuell etwas Wasser angießen, damit nichts anbrennt.

Nach ca. einer 1/4 Stunde gebt ihr noch die geschälten und in kleine Würfel geschnitten Äpfel zum Kohl und lasst sie die restliche 3/4 Stunde mit köcheln.

Je nach Gusto könnt ihr den Rotkohl noch andicken. Dafür verrührt ihr einfach 1 Teel. Speisestärke mit einem Essl. Wasser und gebt das Ganze unter den Rotkohl.

Zum Schluss rührt ihr noch das Johannisbeergelee unter und schmeckt vorsichtig mit Apfelessig, Zimt und Salz ab.

 

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Bis dann… an meinem Küchentisch!

 

4 Antworten

  1. geniesserle
    | Antworten

    Hmmmm. Seit ich den selbstgemachten Rotkohl von Herrn B. kenne … ess ich ihn nur noch aus dem Glas wenn meine Mutter ihn macht 😂 … zur pommerschen Ente 😉
    LG Britta

    • charlotta
      |

      Hallo Britta, bei der tollen Ente kann man ja mal eine Ausnahme machen…
      Liebe Grüße
      Charlotta

  2. Arno von Rosen
    | Antworten

    Dann gibt es dieses Jahr den ersten selbstgemachten Rotkohl bei uns, schließlich habe ich jetzt ein tolles Rezept 🙂

    • charlotta
      |

      Das wirst du mit Sicherheit nicht bereuen. Aber Vorsicht, dass muss dann immer so sein…😉😉
      Liebe Grüße
      Charlotta

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