Bratapfellikör (perfekt gegen den Herbstblues)

Die letzten Tage hatten wir ja nun ein Traumwetterchen. Das war wirklich Herbst zum Genießen. Aber das wird sich bald ändern, denn ein Großteil des Laubes hat sich verabschiedet, die Gärten werden nun kahl und der Frost wird kommen. Und mit dem Frost und den Grau-in-Grau-Tönen kommt bei vielen von uns ja zwischendurch auch mal der Herbstblues. Und das scheint bei den Kochmädchen auch so zu sein. Denn sie möchten mit einem sehr anheimelnden Blogevent dem Herbstblues vorbeugen. Sie suchen Rezepte, die uns die schlechte Stimmung einfach vergessen lassen und die uns Gemütlichkeit und schöne Erinnerungen bringen. Das kann natürlich für jeden von uns etwas anderes bedeuten. Für mich ist mein Bratapfellikör ein solches Rezept. Seit einigen Jahren gehört er bei uns zum Standardprogramm für die langen Wintermonate. Wir lieben den Geschmack von Äpfeln und Zimt und wir lieben auch die wunderschönen, warmen Herbstfarben. Und so ist dieser Bratapfellikör für uns ein toller Begleiter für ein gemütliches, herbstliches oder adventliches Kaffeetrinken mit leckerem Kuchen und netten Gästen. Aber auch in einem weihnachtlichen Eisbecher mit Haselnuss- u. Vanilleeis, gedünsteten Apfel-Zimt-Scheiben, Sahne und  etwas Bratapfellikör ist er ein fantastisches Dessert mit Wohlfühlgarantie. Und nicht zu vergessen, als Geschenk aus meiner Küche. Denn Anderen eine Freude machen, hilft auch gegen den Herbstblues.

 

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 Zutaten Bratapfellikör (für ca. 2,5 l)

  • 6 Äpfel
  • 6 Essl. Honig
  • 2 Vanilleschoten
  • 4 Zimtstangen
  • 3 Sternanis
  • 250 gr brauner Zucker
  • 1000 ml Korn
  • 1000 ml naturtrüber Apfelsaft

 

Zubereitung Bratapfellikör

 

Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Die Apfelviertel in eine Auflaufform geben und mit dem Honig übergießen. Die Auflaufform für ca. 10 Minuten  bei 200 Grad in den Backofen geben. Die „gebackenen Äpfel“ in ein hohes und verschließbares Gefäß geben. Die Vanilleschoten aufschneiden und mit den Zimtstangen, dem Sternanis und dem braunen Zucker über die Äpfel geben. Das Ganze mit dem Korn angießen und umrühren. Jetzt wandert das verschlossene Gefäß für ca. 2 Wochen in den Kühlschrank. Zwischendurch solltet ihr immer mal wieder umrühren, damit der Zucker sich auflösen kann.

Nach ca. 2 Wochen den kompletten Ansatz in einen großen Topf füllen, den Apfelsaft dazu gießen und kurz aufkochen lassen. Jetzt müsst ihr den Likör nur noch abseihen, damit die Gewürze, Äpfel und Schwebstoffe verschwinden. Noch warm in hübsche Flaschen füllen und der Herbstblues hat keine Chance.

 

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Falls ihr noch nach Rezepten gegen den Herbstblues sucht, dann huscht doch zu den Kochmädchen rüber…

 

Bis dann… an meinem Küchentisch!

6 Antworten

  1. […] Einige Rezepte sind schon seit einigen Jahren ein Muss, sowie die Bratapfelmarmelade, der Bratapfellikör und das […]

  2. […] habe ich dann nicht mal und ich habe ihn entsorgt. Als Charlotte von Charlottas Küchentisch ihr Bratapfel-Likör-Rezept einstellte, habe ich mit mir gehadert, ob ich es nochmal versuchen sollte. Ich kann da ja einen […]

  3. Dagmar
    | Antworten

    Hm, hört sich sehr lecker an und vor allem dauert es nicht so ewig lange.

    Super tolles Rezept, werde ich mal ausprobieren.

    Lieben Gruß
    Dagmar

    • charlotta
      |

      Hallo Dagmar, schön dass du den Bratapfellikör ausprobieren möchtest. Bei uns gehört er mittlerweile zum Standardprogramm, weil er so lecker ist. Viel Spaß dabei und liebe Grüße
      Charlotta

  4. […] Charlotta’s Küchentisch gibt es gegen den Herbstblues Bratapfellikör. Charlotta verrät euch dieses leckere […]

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